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Ein Tag im Leben von Fitness-Azubi Hannah
Früh aufstehen, Kurse geben, Trainingspläne schreiben, Mitglieder beraten und zwischendurch noch Marketing, Organisation und Büroarbeit – die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann ist alles andere als ein langweiliger Bürojob. Wir haben Hannah, 21, im dritten Ausbildungsjahr begleitet und zeigen, wie ihr Alltag zwischen Trainingsfläche, Empfang und Unterricht wirklich aussieht.

Wenn andere noch schlafen, ist Hannah oft schon unterwegs ins Fitnessstudio. Ihr Arbeitstag beginnt nicht mit Kaffee am Schreibtisch, sondern mit Musik im Kursraum oder den ersten Mitgliedern, die bereits vor der Arbeit trainieren wollen. Hannah ist 21 Jahre alt und im dritten Ausbildungsjahr zur Sport- und Fitnesskauffrau bei der IFAA. Sie arbeitet in einem Premium-Fitnessstudio in Düsseldorf – und ihr Alltag ist eine Mischung aus Bürojob, Trainerjob und Organisationstalent.
Hannahs Tag startet mit Einweisungen
Kaum ist Hannah an diesem Morgen im Studio angekommen, checkt sie zuerst den Tagesplan: Einweisungen, Beratungsgespräche, ein Kurs am Nachmittag und zwischendurch Schichten am Empfang. „Man muss hier ziemlich gut organisieren können“, sagt sie und öffnet am Computer das Mitgliederprogramm. E-Mails beantworten, Termine bestätigen, Probetrainings eintragen – auch das gehört zu ihrem Alltag eines Sport- und Fitnesskaufmanns.
Der erste Termin des Tages ist eine Geräteeinweisung mit einem neuen Mitglied. Hannah liebt den direkten Kundenkontakt und arbeitet gerne mit Menschen. Die ältere Dame bekommt von Hannah alles erklärt: Geräte einstellen, Übungen richtig ausführen und natürlich einen Trainingsplan mit dem sie die nächsten Wochen trainiert. Hannah hat mittlerweile Routine bei der Trainingsplan-Erstellung. Dabei hilft ihr das Wissen aus den vielen Trainerscheinen und Lizenzen, die sie gleich zu Beginn der Ausbildung absolviert hat, wie z.B. aus der Fitnesstrainer B-Lizenz, der Trainingslehre und den Anatomie-Modulen.
Nach der Einweisung geht sie über die Trainingsfläche, spricht mit Mitgliedern, korrigiert Haltungen oder motiviert, wenn jemand kurz davor ist, aufzugeben. Mitgliederbetreuung ist ein großer Teil ihres Jobs. „Man ist hier nicht nur Trainer, sondern auch Motivator, Berater und manchmal auch einfach Zuhörer“, sagt Hannah.
Von der Fläche an den Empfang
Später arbeitet Hannah am Empfang. Dort beantwortet sie Fragen zu Verträgen, bucht Getränke, nimmt Telefonate an und vereinbart Beratungstermine. Hier hilft Hannah das Wissen aus dem kaufmännischen Teil ihrer Ausbildung: Organisation, Verwaltung, Verkauf und Marketing gehören genauso zum Beruf Sport- und Fitnesskaufmann wie Training und Kurse.
Manchmal erstellt sie auch Social-Media-Beiträge, plant Aktionen für Mitglieder oder hilft bei der Organisation von Events im Studio.
Vom Azubi zum Kurstrainer
Am Nachmittag wird Hannah selbst zur Trainerin. Dann gibt sie einen Workout-Kurs, den sie bereits am Tag zuvor geplant und vorbereitet hat. Insgesamt 25 Teilnehmer kommen an diesem Nachmittag in Hannahs Kurs mit dem Schwerpunkt Rückentraining. Durch die vielen Kurstrainer-Lizenzen, die ihre Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau umfasst, darf sie unterschiedlichste Kurse selbstständig planen und durchführen. „Am Anfang war ich total nervös, vor einer Gruppe zu stehen. Heute macht mir das am meisten Spaß, wie ich in den letzten drei Jahren genau gelernt habe, worauf ich achten muss und wie man als Trainer wirklich gut unterrichtet. Unsere Dozenten bei der IFAA kommen alle aus der Fitnessbranche und sind richtig bekannte Fitnessprofis. Außerdem habe ich die Möglichkeit mir mit IFAA Prime immer neuen Input für meine Kurse zu holen,“ erzählt sie. U.a. wird sie bei der IFAA z.B. von Sina Ruppenthal unterrichtet, der viertstärksten Frau der Welt.
Einmal im Monat hat Hannah Block-Unterricht
Denn zur Ausbildung gehört aber nicht nur die Arbeit im Studio, sondern auch ein umfassender Theorieteil. Einmal pro Monat hat Hannah für 2 bis 5 Tage Unterricht bei der IFAA Fitnessakademie, über die sie die Ausbildung macht. Die Ausbildungs-Berater der IFAA haben sie auch unterstützt einen passenden Ausbildungsbetrieb in der Nähe ihres Wohnortes zu finden. „Viele Studios suchen Azubis. Deshalb war es einfacher als gedacht einen Arbeitgeber zu finden und ich konnte direkt im Frühjahr starten und musste nicht bis zum Herbst warten,“ erinnert sich Hannah. Die kaufmännischen Module und die Sportmodule finden online und in Präsenzphasen im Blockunterricht statt. Im Unterricht lernt sie alles, was sie für die IHK-Prüfung zum Sport- und Fitnesskaufmann braucht. Der Unterricht findet an verschiedenen Standorten statt, zum Beispiel in Schwetzingen, Düsseldorf, Stuttgart, Hannover oder inzwischen auch in Freiburg. Dort trifft sie andere Azubis, tauscht Erfahrungen aus und macht weitere Lizenzen.
So kann sie das Gelernte direkt in ihrem Ausbildungsbetrieb anwenden – Theorie und Praxis greifen von Anfang an ineinander.
Ein Beruf mit vielen Möglichkeiten
Wenn Hannah abends nach Hause geht, hat sie oft das Gefühl, sowohl im Büro gearbeitet als auch selbst trainiert zu haben. Genau diese Mischung macht den Beruf Sport- und Fitnesskaufmann für sie so spannend.
Sie freut sich auf die Zeit nach ihrer Ausbildung. Die Fitness- und Gesundheitsbranche wächst seit Jahren und bietet ihr viele Karrierechancen – vom Studioleiter über den Personal Trainer bis hin zur Selbstständigkeit. Aber auch im kaufmännischen Bereich stehen ihr viele Möglichkeiten offen. Hannah weiß noch nicht genau, wo sie nach der Abschlussprüfung arbeiten möchte, vielleicht geht sie auch erst einmal für ein paar Monate ins Ausland als Sport- und Fitnesskaufmann hat sie dort ebenfalls tolle Möglichkeiten. Aber eins weiß sie sicher: „Hauptsache, ihr Job macht sie weiterhin so happy wie jetzt.“